
Wenn der Wind flüstert – Mittsommer und tibetische Fahnen
- Sarah Tangermann
- 21. Juni 2025
- 1 Min. Lesezeit
Der längste Tag des Jahres. Mittsommer – oder Litha, wie es im keltischen Jahreskreis genannt wird. Die Sonne steht am höchsten Punkt. Alles ist Licht, Fülle, Wärme. Und gleichzeitig beginnt hier schon das leise Zurückdrehen – die Tage werden wieder kürzer, das Rad des Jahres dreht sich weiter.

Ich sitze draußen. Über mir flattern tibetische Gebetsfahnen im Wind – Es sind Impulse. Farben. Schwingungen. Der Wind trägt sie weiter: Liebe, Klarheit, Verbindung, Zuversicht. Dorthin, wo sie gebraucht werden. Vielleicht auch zu dir.
Rot für das Feuer in dir. Grün für das Herz. Blau für den Himmel deiner Möglichkeiten. Gelb für Licht und Fülle. Weiß für Klarheit und Neubeginn.
Litha ist ein Moment zum Innehalten. Was hat sich in diesem ersten halben Jahr in dir entfaltet? Was darf geerntet werden? Was möchtest du loslassen, damit Raum entsteht für das Neue?
Ich finde, die Tarotkarte Vier der Stäbe passt so gut zu diesem Moment – sie feiert das Leben, das Miteinander, das, was uns trägt. Und vielleicht auch das, was wir teilen wollen.
Was denkst du?
Wie feierst du dein inneres Licht?
Welche Farbe ruft heute in dir?




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