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Ein neuer Name – ein neuer Halt

  • Autorenbild: Sarah Tangermann
    Sarah Tangermann
  • 18. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Mai 2025



Manchmal steht man an einem Punkt im Leben, an dem etwas Neues beginnt. Etwas, das nicht aus dem Kopf, sondern aus dem Herzen kommt. Wenn so ein Neubeginn ansteht – sei es eine Berufung, ein innerer Ruf oder ein frischer Lebensabschnitt – kann es unglaublich kraftvoll sein, in sich zu gehen. Manchmal taucht dann ein Name auf. Oder man lässt sich einen geben, von jemandem, der medial arbeitet. Es geht nicht um Hokuspokus, sondern um ein bewusstes, klares Ja zu einem neuen Abschnitt.


Ein spiritueller Name kann dir helfen, dich selbst neu zu entdecken – mit all deinen Ecken und Kanten, deinen Stärken und Schwächen. Altes darf abfallen, etwas Frisches darf wachsen. Es ist wie ein neuer Ursprung, eine kraftvolle Brücke zu deinem wahren Selbst. Oft ist genau das der Impuls, um klarer, freier und bewusster für andere da zu sein – oder einfach für dich selbst.


Ein spiritueller Name ist kein Titel, keine Maske – er ist eine lebendige Erinnerung an das, was längst in dir steckt, aber vielleicht neu gesehen und gelebt werden will. Dabei geht es auch darum, die auferlegten Rollen, Erwartungen und Schubladen, in die du hineingedrückt wurdest, bewusst hinter dir zu lassen. Die Namen und Definitionen, die du von Eltern, der Gesellschaft oder durch alte, belastende Glaubenssätze übernommen hast, kannst du aus eigener Kraft und mit vollem Bewusstsein ablegen.


Wichtig ist: Es geht nicht darum, deine Vergangenheit zu blockieren oder zu ignorieren. Im Gegenteil. Es geht darum, dich ihr mutig und ehrlich zu stellen – alles zu hinterfragen, bewusst loszulassen, was dir nicht mehr dient, und dich so Schritt für Schritt neu zu entdecken. So wirst du frei für das, was wirklich zu dir gehört und was du aus tiefstem Herzen leben willst.


Dieser Prozess ist herausfordernd, aber auch zutiefst befreiend und stärkend – und er kann der Schlüssel zu einem Leben sein, das sich echt, kraftvoll und selbstbestimmt anfühlt.



Selbstreflexionsfrage:

Welche alten Erwartungen und Definitionen willst du heute bewusst loslassen, um Platz für dein wahres Ich zu schaffen?


Ein neuer Name – ein neuer Halt
Ein neuer Name – ein neuer Halt

 
 
 

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